„MAL SO WEITER!“ – Schüler der Klasse K. H. Hödicke

Ausstellung vom 16.9.2018 – 17.3.2019

Der Maler K. H. Hödicke hat die Entwicklung der Malerei in den Nachkriegsjahrzehnten wesentlich beeinflusst. Er gilt als einer der Väter der „Neuen Wilden“ und brachte, nachdem in der Nachkriegszeit vor allem abstrakt gemalt worden war, die Figuration zurück auf die Leinwände.

Aus seiner Malklasse an der Universität der Künste Berlin gingen zahlreiche namhafte Maler hervor. Die aktuelle Ausstellung widmet sich sechs Künstlern verschiedener Jahrgänge, die alle bei K. H. Hödicke Malerei studiert haben: Katrin Kampmann, Ina Lindemann, Helmut Middendorf – einer der „Neuen Wilden“ in den 1980er Jahren – Jan Muche, Reinhard Pods und Renata Tumarova. Die ausgestellten Arbeiten dieser Künstler zeigen dennoch unterschiedliche und damit ganz individuelle Herangehensweisen in Motivik und Malduktus – sie sind abstrakt, figurativ oder abstrakt-figurativ und meist auffallend farbig. Die Schau lädt zum sinnlichen Genuss ein, wobei jeder Betrachter für sich entscheiden mag, ob die „gemeinsame Schule“ Verbindendes bewirkt hat.

 

Bild oben: Katrin Kampmann, Nachtmahr, 2017 (Ausschnitt)

 

Frühere Ausstellungen im KUNSTHAUS TAUNUSSTEIN:
Tom Sommerlatte: Spurensicherung – Sonderausstellung 26. Mai bis 3. Juni 2018
An den Orten dazwischen  –  1. September bis 30. April 2018
Energiefelder  –  4. Dezember 2016 bis 11. Juni 2017
Glückliche Fügung  –  30. April  bis  13. November 2016

Jan-Muche,-Skulptur-o.T

Jan Muche, o. T., 2013

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