Markus Lüpertz: 1970–1995
Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen

Wir freuen uns sehr, dass uns ermöglicht wurde, die Ausstellung zu verlängern und nach der Sommerpause noch bis Ende November im KUNSTHAUS zeigen zu können!
Für individuelle Gruppenführungen sind wir auch im Sommer erreichbar, Ihre Anfrage können Sie telefonisch oder per Mail an uns richten  → Kontakt.

In unserer 10. Ausstellung seit Bestehen feiern wir in einer Soloschau einen der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Deutschlands: Markus Lüpertz. Ein Künstler durch und durch – Maler, Grafiker, Bildhauer, Dichter und Musiker. Und es ist eine ganz besondere Ausstellung, denn alle gezeigten Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen sind hier erstmals öffentlich zu sehen und geben einen Überblick über ein Vierteljahrhundert des Schaffens dieses Ausnahmekünstlers.

Zu einer Zeit, als Pop Art, Zero oder Minimal Art die Malerei dominierten, schlug Markus Lüpertz einen anderen, seinen eigenen Weg ein. Dabei ist er ein Schaffender, kein Zerstörer. Das unterscheidet ihn von den meisten Künstlern des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Statt sie zu unterminieren, setzt er auf die Tradition. Er bricht keine Regeln, er ignoriert sie einfach. Seine Kunst lamentiert nicht gegen etwas, sie steht für etwas. Markus Lüpertz hat nie an den reinen Abbildcharakter der Kunst geglaubt, sondern sich immer „auf der Suche nach dem möglichen Bild“ gesehen, wie er selbst sagt. So hat er sich auch keiner Stilrichtung verpflichtet gefühlt und konnte sich ohne Einschränkungen aus einem großen kunst- und kulturhistorischen Fundus frei bedienen, eine eigene Handschrift herausarbeiten und Bilder und Zeichen schaffen, die einzig und allein mit ihm verbunden werden können.

Zu sehen sind zahlreiche Gemälde wie zum Beispiel Bilder aus der Serie „Parsifal – Männer ohne Frauen“ oder aus dem „Salzburger Tagebuch“, viele Arbeiten aus seinem zeichnerischen Werk wie „Skizzen zu Alice im Wunderland“ oder „Lokomotiven“, und einige Beispiele seines skulpturalen Schaffens wie eine Kopfstudie zur monumentalen Skulptur „Titan“, „Der Mohr“ oder „Felix (Jüngling mit Friedenstaube)“.

Lüpertz will keine Geschichten erzählen. Er sieht er seine Aufgabe mit dem Malen des Bildes als erfüllt an. Alle Arbeit danach liege beim Betrachter. Deshalb: Besuchen Sie die Ausstellung!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Zur Ausstellung ist ein ausführlicher Katalog erhältlich.


Frühere Ausstellungen im KUNSTHAUS TAUNUSSTEIN:

5.12.2021 – 13.3.2022     Zwischenzeiten
22.10.2020 – 10.7.2021   Holger Schmidhuber: DANCE is in the House
22.11.2019 – 10.6.2020   绵 延  ZEITSTRÖME und NÄHERUNGEN – Aktuelle Malerei und Skulptur aus China
08.4.2019 – 31.7.2019     Hans Sieverding: Retrospektive und Helga Schmidhuber: Lutra, Lontra und Lemuren
16.8.2018 – 17.3.2019    „Mal so weiter!“ Schüler der Klasse K. H. Hödicke
26.5.2018 – 3.06.2018    Tom Sommerlatte: Spurensicherung – Sonderausstellung
1.09.2018 – 30.4.2018    An den Orten dazwischen
4.12.2016 – 11.6.2017     Energiefelder
30.4.2016 – 13.11.2016   Eröffnungsausstellung: Glückliche Fügung

Markus-Lüpertz,-Standbein-–-Spielbein,-ca.-1982,-Bronze-koloriert,-29-x-11-x-11-cm

Markus Lüpertz, Standbein – Spielbein, ca. 1982, Bronze koloriert, 29x11x11 cm

scrolltotop